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2022 | Shipwrecks in the Intertidal Zone (Hamburg)

Diese internationale Konferenz befindet sich noch in der Planungsphase und wird vom Regionalhistoriker Prof. Dr. Oliver Auge und mir organisiert. Wir beantragen momentan Forschungsmittel zur Ausrichtung der Konferenz und stellen eine Rednerliste zusammen. Die Konferenz hat einen interdisziplinären Charakter, denn neben der Archäologie stehen auch die Geschichtswissenschaften, Museologie, Denkmalpflege und die marine Geomorphologie im Focus, um die Herausforderungen der Wrackforschung in der Tidenzone aus methodischer und technischer Sicht zu beleuchten, der gesetzliche Schutz und die Bedrohung einer in situ Konservierung. Gleichzeitig soll das Thema von Schiffsstrandungen aus einer geschichtswissenschaftlichen Sicht aufgegriffen werden, mit Hinblick auf Chroniken und Mythen, welche mit Wracks verbunden sind, deren Besatzungen und Überlebende, sowie Abwracker uns Strandräuber, und letztendlich wie diese Wrack-Narrative u.a. durch Museen in den öffentlichen Diskurs getragen werden.

Vor dem Hintergrund einer wachsenen Anzahl an spektakulären Entdeckungen von Schiffwracks in Tidenzonen aus der ganzen Welt, wie z.B. in Großbritannien, DeutschlandSpanien, Portugal, den USA, Australien und Neuseeland (um nur wenige Beispiele zu nennen), denken wir, dass dieses Konferenzthema hochaktuell ist und ein interdisziplinärer Wissensaustausch gefragt ist.

Diese 2-Tage Konferenz soll am 18.-20. November 2022 im Internationalen Maritimen Museum von Hamburg (IMMH) stattfinden. Hamburg wäre der geeignete Ort für eine solche maritime Konferenz mit Bezug auf das vor erst 10 Jahren eröffnete Maritime Museum in der Speicherstadt, der Speicherstadt selbst, die 2015 zum UNESCO Welterbe erklärt worden ist, und der Viermastbark PEKING von 1911, die vor kurzem von New York zurück nach Hamburg geholt worden ist und fortan Teil des neuen Hafenmuseums sein wird.